skr04
  

Kontenklassen:

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 

   

1000
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Bestand)

1040
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen (Bestand)

1050
Unfertige Erzeugnisse (Bestand)

1080
Unfertige Leistungen (Bestand)

1090
In Ausführung befindliche Bauaufträge

1095
In Arbeit befindliche Aufträge

1100
Fertige Erzeugnisse und Waren (Bestand)

1110
Fertige Erzeugnisse (Bestand)

1140
Waren (Bestand) *

1180
Geleistete Anzahlungen auf Vorräte

1181
Geleistete Anzahlungen 7 % Vorsteuer

1186
Geleistete Anzahlungen 19 % Vorsteuer

1190
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

1200
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen *

1210
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Kontokorrent

1215
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum allgemeinen Umsatzsteuersatz oder eines Kleinunternehmers

1216
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum ermäßigten Umsatzsteuersatz

1217
Forderungen aus steuerfreien oder nicht steuerbaren Lieferungen und Leistungen

1218
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Durchschnittssätzen gemäß § 24 UStG

1219
Gegenkonto 1215-1218 bei Aufteilung der Forderungen nach Steuersätzen

1220
Forderungen nach § 11 Abs. 1 Satz 2 EStG für § 4/3 EStG

1221
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Kontokorrent – Restlaufzeit bis 1 Jahr

1225
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Kontokorrent – Restlaufzeit größer 1 Jahr

1230
Wechsel aus Lieferungen und Leistungen

1231
Wechsel aus Lieferungen und Leistungen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1232
Wechsel aus Lieferungen und Leistungen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1235
Wechsel aus Lieferungen und Leistungen, bundesbankfähig

1240
Zweifelhafte Forderungen

1241
Zweifelhafte Forderungen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1245
Zweifelhafte Forderungen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1246
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen mit einer – Restlaufzeit bis 1 Jahr

1247
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen mit einer– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1248
Pauschalwertberichtigung auf Forderungen mit einer – Restlaufzeit bis 1 Jahr

1249
Pauschalwertberichtigung auf Forderungen mit einer – Restlaufzeit größer 1 Jahr

1250
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter

1251
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1255
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1258
Gegenkonto zu sonstigen Vermögensgegenständen bei Buchungen über Debitorenkonto

1259
Gegenkonto 1221-1229,1240-1245,1250-1257,1270-1279, 1290-1297 bei Aufteilung Debitorenkonto

1260
Forderungen gegen verbundene Unternehmen

1261
Forderungen gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1265
Forderungen gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1266
Besitzwechsel gegen verbundene Unternehmen

1267
Besitzwechsel gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1268
Besitzwechsel gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1269
Besitzwechsel gegen verbundene Unternehmen, bundesbankfähig

1270
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen

1271
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1275
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1276
Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1277
Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1280
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

1281
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1285
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1286
Besitzwechsel gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

1287
Besitzwechsel gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1288
Besitzwechsel gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1289
Besitzwechsel gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bundesbankfähig

1290
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

1291
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1295
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1296
Wertberichtigungen auf Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht – Restlaufzeit bis 1 Jahr

1297
Wertberichtigungen auf Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1298
Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital, eingefordert (Forderungen, nicht eingeforderte ausstehende Einlagen s. Konto 2910)

1299
Nachschüsse (Forderungen,Gegenkonto 2929)

1300
Sonstige Vermögensgegenstände

1301
Sonstige Vermögensgegenstände– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1305
Sonstige Vermögensgegenstände– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1307
Forderungen gegen GmbH- Gesellschafter

1308
Forderungen gegen GmbH- Gesellschafter– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1309
Forderungen gegen GmbH- Gesellschafter– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1310
Forderungen gegen Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer

1311
Forderungen gegen Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1315
Forderungen gegen Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1317
Forderungen gegen persönlich haftende Gesellschafter

1318
Forderungen gegen persönlich haftende Gesellschafter– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1319
Forderungen gegen persönlich haftende Gesellschafter– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1320
Forderungen gegen Aufsichtsrats-und Beirats-Mitglieder

1321
Forderungen gegen Aufsichtsrats-und Beirats-Mitglieder– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1325
Forderungen gegen Aufsichtsrats-und Beirats-Mitglieder– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1327
Forderungen gegen Kommanditisten und atypisch stille Gesellschafter

1328
Forderungen gegen Kommanditisten und atypisch stille Gesellschafter– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1329
Forderungen gegen Kommanditisten und atypisch stille Gesellschafter– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1330
Forderungen gegen sonstige Gesellschafter

1331
Forderungen gegen sonstige Gesellschafter– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1335
Forderungen gegen sonstige Gesellschafter– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1337
Forderungen gegen typisch stille Gesellschafter

1338
Forderungen gegen typisch stille Gesellschafter– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1339
Forderungen gegen typisch stille Gesellschafter– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1340
Forderungen gegen Personal aus Lohn- und Gehaltsabrechnung

1341
Forderungen gegen Personal aus Lohn- und Gehaltsabrechnung– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1345
Forderungen gegen Personal aus Lohn- und Gehaltsabrechnung– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1349
Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung und Pensionsansprüche (Mitunternehmer)

1350
Kautionen

1351
Kautionen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1355
Kautionen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1360
Darlehen

1361
Darlehen– Restlaufzeit bis 1 Jahr

1365
Darlehen– Restlaufzeit größer 1 Jahr

1369
Forderungen gegenüber Krankenkassen aus Aufwendungsausgleichsgesetz

1370
Durchlaufende Posten

1374
Fremdgeld

1375
Agenturwarenabrechnung

1376
Nachträglich abziehbare Vorsteuer,§ 15a Abs. 2 UStG

1377
Zurückzuzahlende Vorsteuer, § 15a Abs. 2 UStG

1378
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen

1380
Vermögensgegenstände zur Erfüllung von Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen zum langfristigen Verbleib

1381
Vermögensgegenstände zur Saldierung mit Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen zum langfristigen Verbleib nach § 246 Abs. 2 HGB

1382
Vermögensgegenstände zur Erfüllung von mit der Altersversorgung vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen

1383
Vermögensgegenstände zur Saldierung mit der Altersversorgung vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen nach § 246 Abs. 2 HGB

1390
GmbH-Anteile zum kurzfristigen Verbleib

1391
Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften

1393
Genussrechte

1394
Einzahlungsansprüche zu Nebenleistungen oder Zuzahlungen

1395
Genossenschaftsanteile zum kurzfristigen Verbleib

1396
Nachträglich abziehbare Vorsteuer,§ 15a Abs. 1 UStG, bewegliche Wirtschaftsgüter

1397
Zurückzuzahlende Vorsteuer, § 15a Abs. 1 UStG, bewegliche Wirtschaftsgüter

1398
Nachträglich abziehbare Vorsteuer,§ 15a Abs. 1 UStG, unbewegliche Wirtschaftsgüter

1399
Zurückzuzahlende Vorsteuer, § 15a Abs. 1 UStG, unbewegliche Wirtschaftsgüter

1400
Abziehbare Vorsteuer

1401
Abziehbare Vorsteuer 7 %

1402
Abziehbare Vorsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb

1404
Abziehbare Vorsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb 19 %

1406
Abziehbare Vorsteuer 19 % *

1407
Abziehbare Vorsteuer nach § 13b UStG 19 %

1408
Abziehbare Vorsteuer nach § 13b UStG

1410
Aufzuteilende Vorsteuer

1411
Aufzuteilende Vorsteuer 7 %

1412
Aufzuteilende Vorsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb

1413
Aufzuteilende Vorsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb 19 %

1416
Aufzuteilende Vorsteuer 19 %

1417
Aufzuteilende Vorsteuer nach § 13a/13b UStG

1419
Aufzuteilende Vorsteuer nach § 13a/13b UStG 19 %

1420
Forderungen aus UmsatzsteuerVorauszahlungen

1421
Umsatzsteuerforderungen laufendes Jahr

1422
Umsatzsteuerforderungen Vorjahr

1425
Umsatzsteuerforderungen frühere Jahre

1427
Forderungen aus entrichteten Verbrauchsteuern

1431
Abziehbare Vorsteuer aus der Auslagerung von Gegenständen aus einem Umsatzsteuerlager

1432
Abziehbare Vorsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb von Neufahrzeugen von Lieferanten ohne USt-Identifikationsnummer

1433
Entstandene Einfuhrumsatzsteuer

1434
Vorsteuer in Folgeperiode/im Folgejahr abziehbar

1435
Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen

1436
Vorsteuer aus Erwerb als letzter Abnehmer innerhalb eines Dreiecksgeschäfts

1440
Steuererstattungsansprüche gegenüber anderen Ländern

1450
Körperschaftsteuerrückforderung

1456
Forderungen an das Finanzamt aus abgeführtem Bauabzugsbetrag

1457
Forderung gegenüber Bundesagentur für Arbeit

1460
Geldtransit

1480
Gegenkonto Vorsteuer § 4/3 EStG

1481
Auflösung Vorsteuer aus Vorjahr § 4/3 EStG

1482
Vorsteuer aus Investitionen § 4/3 EStG

1483
Gegenkonto für Vorsteuer nach Durchschnittssätzen für § 4 Abs. 3 EStG

1484
Vorsteuer nach allgemeinen Durchschnittssätzen UStVA Kz. 63

1485
Verrechnungskonto für Gewinnermittlung § 4 Abs. 3 EStG, ergebniswirksam

1486
Verrechnungskonto für Gewinnermittlung § 4 Abs. 3 EStG, nicht ergebniswirksam

1487
Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens gemäß § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG

1490
Verrechnungskonto Ist-Versteuerung

1491
Neutralisierung ertragswirksamer Sachverhalte für § 4 Abs. 3 EStG

1495
Verrechnungskonto erhaltene Anzahlungen bei Buchung über Debitorenkonto

1498
Überleitungskonto Kostenstellen

1500
Anteile an verbundenen Unternehmen (Umlaufvermögen)

1504
Anteile an herrschender oder mehrheitlich beteiligter Gesellschaft

1510
Sonstige Wertpapiere

1520
Finanzwechsel

1525
Andere Wertpapiere mit unwesent lichen Wertschwankungen

1530
Wertpapieranlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition

1550
Schecks

1600
Kasse *

1610
Nebenkasse 1

1620
Nebenkasse 2

1700
Bank (Postbank)

1710
Bank (Postbank 1)

1720
Bank (Postbank 2)

1730
Bank (Postbank 3)

1780
LZB-Guthaben

1790
Bundesbankguthaben

1800
Bank *

1810
Bank 1

1820
Bank 2

1830
Bank 3

1840
Bank 4

1850
Bank 5

1890
Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (nicht im Finanzmittelfonds enthalten)

1895
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (nicht im Finanzmittelfonds enthalten)

1900
Aktive Rechnungsabgrenzung

1920
Als Aufwand berücksichtigte Zölle und Verbrauchsteuern auf Vorräte

1930
Als Aufwand berücksichtigte Umsatzsteuer auf Anzahlungen

1940
Damnum/Disagio *

1950
Aktive latente Steuern

» 1800 » Bank

KlassifikationKontonummerKontenbezeichnung
Kontenklasse1Umlaufvermögenskonten
Kontengruppe1 8Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
Kontenart1 8 0
Konto1 8 0 0Bank
Beispielbuchung: Schneiderin: Stoff, private Strümpfe, Wachhund und Spende

Eine Schneiderin kauft Stoff für Kundenkleidung, private Strümpfe und Futter für den betrieblichen Wachhund. Zusätzlich spendet sie 10,00 Euro an eine nicht näher belegte Organisation in Peru.

Annahmen: Fiktives Einzelunternehmen, vorsteuerabzugsberechtigt; Stoff und Hundefutter werden betrieblich genutzt. Die Strümpfe sind privat. Für die Auslandsspende liegt keine für den deutschen Spendenabzug ausreichende Zuwendungsbestätigung vor.
Zahlungsweg: Zahlung per Geschäftskonto

KontoErläuterungSollHaben
5130Stoff für Kundenkleidung netto100,00
6300Futter für den betrieblichen Wachhund netto20,00
1406Abziehbare Vorsteuer aus Stoff und Hundefutter22,80
2100Private Strümpfe ohne Vorsteuerabzug11,90
6390Spende ohne ausreichenden Nachweis für den Spendenabzug10,00
1800Gesamtzahlung per Geschäftskonto164,70
Beispielbuchung: Wareneingang mit Mehrwegpfand

Ein Getränkehändler kauft für den Weiterverkauf Getränke für 119,00 Euro brutto und zahlt zusätzlich 21,60 Euro Mehrwegpfand.

Annahmen: Fiktiver Getränkehändler, vorsteuerabzugsberechtigt. Das Mehrwegpfand wird als rückforderbarer Betrag ohne Vorsteuer behandelt.
Zahlungsweg: Zahlung per Bank

KontoErläuterungSollHaben
5400Getränke für den Weiterverkauf netto100,00
1406Abziehbare Vorsteuer aus dem Wareneingang19,00
5820Rückforderbares Mehrwegpfand21,60
1800Gesamtzahlung per Bank140,60
Beispielbuchung: Anschaffung einer betrieblichen Garage

Eine vorsteuerabzugsberechtigte GmbH kauft von einem deutschen Hersteller eine fertige Einzelgarage für den betrieblichen Fuhrpark für 11.900,00 Euro brutto.

Annahmen: Fiktive GmbH, vorsteuerabzugsberechtigt. Die Garage dient ausschließlich dem Betrieb und wird als Anlagevermögen angeschafft.
Zahlungsweg: Zahlung per Bank

KontoErläuterungSollHaben
0380Anschaffungskosten der fertigen Garage netto10.000,00
1406Abziehbare Vorsteuer aus der Lieferantenrechnung1.900,00
1800Zahlung an den Hersteller11.900,00
Beispielbuchung: Erhaltene Mietkaution für Lagerfläche

Ein Unternehmen vermietet eine abschließbare Lagerfläche an einen gewerblichen Kunden und erhält vor Mietbeginn eine rückzahlbare Kaution von 2.000,00 Euro.

Annahmen: Fiktives Unternehmen. Die Kaution sichert nur mögliche Ansprüche aus dem Mietverhältnis und ist kein Entgelt für die Vermietungsleistung; deshalb wird keine Umsatzsteuer gebucht.
Zahlungsweg: Zahlung per Bank

KontoErläuterungSollHaben
1800Eingang der Kaution auf dem Bankkonto2.000,00
3550Rückzahlbare Kaution des Mieters2.000,00
Beispielbuchung: Investitionsdarlehen: Werkstatt- und Büroausbau mit Disagio

Die fiktive Fahrradmanufaktur Morgenrot e.K. erhält ein auf fünf Jahre fest vereinbartes Investitionsdarlehen. Am Auszahlungstag bezahlt sie aus dem Geschäftskonto die Rechnung für neue Werkbänke, Spezialwerkzeuge, Büroeinrichtung und Geschäftsausstattung. Die Bank belastet ein Disagio sowie erste zeitanteilige Finanzierungskosten.

Annahmen: Fiktiver Fall: bilanzierendes Einzelunternehmen mit Regelbesteuerung und vollem Vorsteuerabzug. Alle erworbenen Gegenstände dienen ausschließlich dem Betrieb und werden aktiviert. Das Disagio wird als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten über die Laufzeit verteilt. Zinsen und bankübliche Finanzierungskosten sind umsatzsteuerfrei; eine Tilgung ist am Auszahlungstag noch nicht fällig.
Zahlungsweg: SEPA-Auszahlung auf das Geschäftskonto; SEPA-Zahlung an den Lieferanten sowie Lastschrift der Bank für Disagio und erste Finanzierungskosten.

KontoErläuterungSollHaben
1800Auszahlung des fünfjährigen Investitionsdarlehens auf das Geschäftskonto.50.000,00
0630Aktivierung von Werkbänken und betrieblicher Ausstattung netto.12.000,00
0650Aktivierung von Büroeinrichtung für Arbeitsvorbereitung und Verwaltung netto.8.000,00
0635Aktivierung sonstiger Geschäftsausstattung netto.5.000,00
0620Aktivierung von Spezialwerkzeugen netto.4.000,00
1406Abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 29.000,00 € aktivierungspflichtige Anschaffungskosten.5.510,00
1940Disagio zur Verteilung über die Darlehenslaufzeit.750,00
7326Erste zeitanteilige Zinsen zur Finanzierung des Anlagevermögens.250,00
1800SEPA-Zahlung der Lieferantenrechnung: 29.000,00 € netto zuzüglich 5.510,00 € Vorsteuer.34.510,00
1800Lastschrift für Disagio und erste Finanzierungskosten.1.000,00
3560Zugang der Darlehensverbindlichkeit gemäß Darlehensvertrag.50.000,00
Beispielbuchung: Typisch stille Beteiligung: Kapitalerhöhung mit Jahresvergütung

Die fiktive Waldblick Möbel GmbH erhöht die Einlage ihrer typisch stillen Gesellschafterin, der Nordstern Beteiligungsverwaltung e.K., um 150.000,00 €. Am selben Tag zahlt sie die vertraglich vereinbarte feste Jahresvergütung, den gewinnabhängigen Vergütungsanteil des Vorjahres sowie dokumentierte Verwaltungsauslagen der stillen Gesellschafterin aus.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die stille Gesellschafterin ist nicht am Vermögen, an stillen Reserven oder am Firmenwert beteiligt; ihr Verlustrisiko ist auf die Einlage begrenzt. Die Kapitalüberlassung wird deshalb als typisch stille Beteiligung und Verbindlichkeit behandelt. Feste sowie gewinnabhängige Vergütung und die vertraglich übernommenen Verwaltungsauslagen sind Finanzaufwand. Die Kapitalerhöhung und die Vergütung sind umsatzsteuerfrei; ein Vorsteuerabzug ist nicht betroffen.
Zahlungsweg: SEPA-Überweisung der zusätzlichen Einlage auf das Geschäftskonto; SEPA-Sammelüberweisung der Vergütung und Auslagen an die stille Gesellschafterin.

KontoErläuterungSollHaben
1800Eingang der zusätzlichen Einlage der typisch stillen Gesellschafterin.150.000,00
7300Vertraglich vereinbarte feste Jahresvergütung.6.000,00
7300Gewinnabhängiger Vergütungsanteil für das Vorjahr.3.000,00
7300Erstattung dokumentierter vertraglicher Verwaltungsauslagen.600,00
1800SEPA-Sammelüberweisung von Vergütung und Auslagen.9.600,00
3520Erhöhung der Verbindlichkeit aus typisch stiller Beteiligung.150.000,00
Beispielbuchung: EU-B2B-Jahresvorauszahlung: Plattformbetrieb mit passiver Rechnungsabgrenzung

Die fiktive Hafenblick Cloud e.K. erhält am 1. Dezember eine Vorauszahlung der österreichischen Seilbahn Alpenstern GmbH für die Nutzung einer Logistikplattform bis zum 30. November des Folgejahres. Die im Dezember erbrachte Projektaufnahme wird sofort als Ertrag erfasst; Plattformbetrieb, Hosting und Premium-Support für Januar bis November werden zum Bilanzstichtag passiv abgegrenzt.

Annahmen: Fiktiver Fall: Beide Parteien sind Unternehmer; die österreichische USt-IdNr. der Kundin wurde geprüft. Plattformbetrieb, Hosting und Support sind B2B-sonstige Leistungen mit Leistungsort Österreich. Die Rechnung enthält daher keine deutsche Umsatzsteuer und verweist auf die Steuerschuldnerschaft der Leistungsempfängerin. Die Vorauszahlung wird nach zeitlicher Leistungserbringung abgegrenzt; der Dezemberanteil ist bereits realisiert, die Anteile des Folgejahres nicht.
Zahlungsweg: SEPA-Überweisung der gesamten Jahresvorauszahlung auf das Geschäftskonto am 1. Dezember; keine offenen Forderungen.

KontoErläuterungSollHaben
1800Eingang der Jahresvorauszahlung auf dem Geschäftskonto.48.000,00
4339Im Dezember erbrachte Projektaufnahme und Inbetriebnahme; Ertrag des laufenden Jahres.6.000,00
3900Passive Rechnungsabgrenzung für Plattformbetrieb von Januar bis November des Folgejahres.33.000,00
3900Passive Rechnungsabgrenzung für Managed Hosting von Januar bis November des Folgejahres.5.500,00
3900Passive Rechnungsabgrenzung für Premium-Support von Januar bis November des Folgejahres.3.500,00
Beispielbuchung: Lieferantenjahresbonus: Auszahlung mit Vorsteuerkorrektur

Die fiktive Nordlicht Verpackungstechnik GmbH erhält von ihrer Lieferantin, der Rheinpolymer GmbH, eine Jahresbonusgutschrift. Der Bonus betrifft im Vorjahr bezogene Verpackungsfolien und Additive. Da keine offenen Lieferantenrechnungen bestehen, zahlt die Lieferantin den Bruttobetrag unmittelbar auf das Geschäftskonto aus.

Annahmen: Fiktiver Fall: Beide Unternehmen sind in Deutschland ansässig, regelbesteuert und zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt. Die Bonusgutschrift mindert nachträglich das Entgelt der bisherigen Eingangsumsätze. Deshalb wird neben der Nettominderung des Wareneingangs die zuvor geltend gemachte Vorsteuer um 19 % berichtigt. Der Fall ist als manuell aufgeschlüsselter Buchungssatz dargestellt; in Buchhaltungssystemen mit Automatikkonto kann die Vorsteuerkorrektur technisch automatisch erfolgen.
Zahlungsweg: Gutschrift der Lieferantin und SEPA-Überweisung des Bruttobonus auf das Geschäftskonto.

KontoErläuterungSollHaben
1800SEPA-Eingang der Brutto-Jahresbonusgutschrift.21.420,00
5760Nettominderung aus umsatzabhängigem Jahresbonus für Verpackungsfolien.10.800,00
5760Nettominderung aus Qualitäts- und Mengenbonus für Additive.4.600,00
5760Nettominderung aus Logistik- und E-Rechnungsbonus.2.600,00
1406Berichtigung der zuvor abgezogenen Vorsteuer von 19 % auf 18.000,00 € Netto-Boni.3.420,00
Beispielbuchung: Jahresabrechnung eines Kleinunternehmer-Lieferanten: Nachlass und Restzahlung

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH bezieht im laufenden Jahr Spezialbeschläge von der Kleinunternehmerin Schreinerei Wendel. Zur Jahresabrechnung stehen noch drei Rechnungen über insgesamt 9.000,00 € offen. Die Lieferantin gewährt einen vertraglichen Umsatznachlass, eine Gutschrift für fehlerhafte Chargen und einen Bonus für gebündelte Bestellungen. Der verbleibende Saldo wird am selben Tag überwiesen.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die Lieferantin stellt ihre Leistungen als Kleinunternehmerin nach § 19 UStG ohne Umsatzsteuer in Rechnung. Deshalb enthält der Nachlass keine Vorsteuerkorrektur. Der Nachlass mindert die bisher erfassten Beschaffungskosten; die offene Lieferantenverbindlichkeit wird in Höhe des gesamten Saldos ausgeglichen. Die Käuferin ist im Übrigen regelbesteuert und vorsteuerabzugsberechtigt, für diese Lieferungen besteht jedoch kein Vorsteuerabzug.
Zahlungsweg: Verrechnete Jahresgutschrift des Lieferanten und SEPA-Überweisung des verbleibenden Saldos vom Geschäftskonto.

KontoErläuterungSollHaben
3300Ausgleich der offenen Lieferantenverbindlichkeiten aus drei Jahresrechnungen.9.000,00
5700Vertraglicher umsatzabhängiger Jahresnachlass.2.750,00
5700Gutschrift für fehlerhafte Beschlag-Chargen.1.500,00
5700Bonus für gebündelte Bestellungen und Sammellieferungen.750,00
1800SEPA-Überweisung des nach Nachlass verbleibenden Lieferantensaldos.4.000,00
Beispielbuchung: Beschaffungsnebenkosten: Teilzahlung einer vorsteuerfreien Logistikabrechnung

Die fiktive Küstenhandel GmbH bezieht eine Charge gebrauchter Spezialbeschläge von einem Kleinunternehmer. Für die Beschaffung fallen gesondert berechnete Transport-, Verpackungs- und Versicherungskosten sowie hoheitliche Abfertigungsgebühren an. Die Rechnung wird bei Eingang teilweise überwiesen; der Rest bleibt als Lieferantenverbindlichkeit offen.

Annahmen: Fiktiver Fall: Der Fracht- und Verpackungsdienstleister rechnet als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer ab. Die Transportversicherung ist steuerbefreit; die Abfertigungsgebühren sind hoheitliche Gebühren. Deshalb besteht für keinen Rechnungsbestandteil ein Vorsteuerabzug. Sämtliche Positionen sind direkt zurechenbare Bezugsnebenkosten der beschafften Ware und werden entsprechend erfasst.
Zahlungsweg: SEPA-Sofortüberweisung von 7.350,00 €; Restbetrag laut Lieferantenrechnung auf Ziel.

KontoErläuterungSollHaben
5800Vorsteuerfreie Fracht für die Anlieferung der Spezialbeschläge.5.200,00
5800Vorsteuerfreie Verpackungs- und Verladeleistung.1.850,00
5800Steuerbefreite Transportversicherung für die Warencharge.1.200,00
5800Hoheitliche Abfertigungs- und Umschlagsgebühren.2.600,00
1800SEPA-Teilzahlung an den Logistikdienstleister.7.350,00
3300Noch offene Verbindlichkeit aus der Logistikabrechnung.3.500,00
Beispielbuchung: Warenzugang: Teilbezahlte Großhandelsrechnung mit Lagerbestand

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH kauft bei der inländischen Metallhandel Nord GmbH eine Charge Beschläge und Ersatzteile für den Wiederverkauf. Die Rechnung enthält vier getrennt ausgewiesene Warengruppen. Bei Rechnungseingang wird ein Teilbetrag überwiesen; der Rest bleibt als Lieferantenverbindlichkeit offen.

Annahmen: Fiktiver Fall: Beide Unternehmen sind in Deutschland ansässig, regelbesteuert und zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt. Die Güter werden ausschließlich zum Wiederverkauf beschafft und als Warenbestand geführt. Sämtliche Rechnungsbestandteile unterliegen dem Regelsteuersatz von 19 %. Der vorhandene Lagerbestand wird durch die Nettowerte erhöht.
Zahlungsweg: SEPA-Teilzahlung von 13.320,00 € am Rechnungstag; Restzahlung gemäß Zahlungsziel 30 Tage.

KontoErläuterungSollHaben
1140Warenbestand: Messingbeschläge für den Wiederverkauf netto.12.400,00
1140Warenbestand: Schlosskörper und Schließzylinder netto.8.600,00
1140Warenbestand: Montagematerial und Zubehör netto.4.300,00
1140Warenbestand: Ersatzteile und Nachlieferpositionen netto.2.700,00
1406Abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 28.000,00 € Warenwert.5.320,00
1800SEPA-Teilzahlung an den Großhändler.13.320,00
3300Restliche Verbindlichkeit aus der Warenrechnung.20.000,00
Beispielbuchung: Einfuhrabgabenbescheid: Zölle mit Teilzahlung und Zollagentenabrechnung

Die fiktive Küstenhandel GmbH importiert eine Warencharge aus der Schweiz. Der Zollbescheid enthält reguläre Zollabgaben, einen handelsschutzrechtlichen Zusatzzoll, eine Nacherhebung nach Mengenprüfung sowie eine Gebühr für die zollamtliche Verwahrung. Ein Teil wird unmittelbar an die Zollverwaltung bezahlt; den vom Zollagenten verauslagten Restbetrag stellt dieser gesondert in Rechnung.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die Waren sind für den Wiederverkauf bestimmt. Zölle und handelsschutzrechtliche Einfuhrabgaben sind Anschaffungsnebenkosten und erhöhen wirtschaftlich den Warenwert. Die Einfuhrumsatzsteuer wird im Rahmen eines gesonderten Aufschub- und Vorsteuerverfahrens behandelt und ist nicht Teil dieses Abgabenbescheids. Die GmbH ist im Übrigen regelbesteuert und vorsteuerabzugsberechtigt.
Zahlungsweg: SEPA-Zahlung an die Zollverwaltung von 6.500,00 €; Restbetrag laut Abrechnung des Zollagenten auf Ziel.

KontoErläuterungSollHaben
5840Regulärer Zoll gemäß Zolltarif für die eingeführte Warencharge.5.000,00
5840Handelsschutzrechtlicher Zusatzzoll laut Einfuhrabgabenbescheid.2.500,00
5840Nacherhebung nach Mengen- und Gewichtsprüfung.1.500,00
5840Zollamtliche Verwahrung und Abfertigungsabgabe.1.000,00
1800SEPA-Zahlung an die Zollverwaltung.6.500,00
3300Offene Verbindlichkeit gegenüber dem Zollagenten für verauslagte Abgaben.3.500,00
Beispielbuchung: Geschäftsessen: Dokumentierte 70/30-Aufteilung mit voller Vorsteuer

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH bewirtet am 18. November im Restaurant Hafenstube zwei Vertreterinnen eines Neukunden und zwei eigene Projektverantwortliche. Anlass ist die abschließende Präsentation eines Musterraums und die Verhandlung eines Rahmenvertrags. Die Bewirtungsdokumentation enthält Ort, Datum, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, geschäftlichen Anlass sowie die maschinelle Restaurantrechnung.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die GmbH ist regelbesteuert und voll zum Vorsteuerabzug berechtigt. Die Bewirtung ist betrieblich veranlasst und angemessen. Der Nettoaufwand einschließlich des Trinkgelds wird für die Ertragsteuer in 70 % abziehbar und 30 % nicht abziehbar aufgeteilt; die auf der Restaurantrechnung ausgewiesene Vorsteuer von 19 % ist nach den Annahmen vollständig abziehbar. Trinkgeld enthält keine Umsatzsteuer.
Zahlungsweg: Kartenzahlung vom Geschäftskonto: Restaurantrechnung und Trinkgeld zusammen 1.100,00 €.

KontoErläuterungSollHaben
6640Abziehbarer 70%-Anteil der Speisen netto.392,00
6640Abziehbarer 70%-Anteil der Getränke netto.126,00
6640Abziehbarer 70%-Anteil der Restaurant-Servicepauschale netto.84,00
6640Abziehbarer 70%-Anteil des Trinkgelds.53,62
6644Nicht abziehbarer 30%-Anteil der Speisen netto.168,00
6644Nicht abziehbarer 30%-Anteil der Getränke netto.54,00
6644Nicht abziehbarer 30%-Anteil der Restaurant-Servicepauschale netto.36,00
6644Nicht abziehbarer 30%-Anteil des Trinkgelds.22,98
1406Voll abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 860,00 € Restaurantrechnung.163,40
1800Kartenzahlung der Restaurantrechnung einschließlich Trinkgeld.1.100,00
Beispielbuchung: Sachaufmerksamkeiten für Mitarbeitende: Vier persönliche Anlässe unter der 60-€-Grenze

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH kauft bei einer lokalen Rösterei vier einzeln verpackte Kaffee- und Teegeschenksets. Sie überreicht sie im selben Monat vier Mitarbeitenden jeweils anlässlich eines persönlichen Ereignisses: Geburtstag, Geburt eines Kindes, zehnjähriges Dienstjubiläum und bestandene Fortbildungsprüfung.

Annahmen: Fiktiver Fall: Jede Zuwendung ist eine gelegentliche Sachzuwendung aus persönlichem Anlass, kein Geld und kein Gutschein. Jedes Set kostet 49,98 € brutto und bleibt damit unter der 60-€-Grenze einschließlich Umsatzsteuer. Die GmbH ist regelbesteuert und zum Vorsteuerabzug berechtigt. Die Sets werden nicht als Gegenleistung für Arbeitsleistung gewährt und sind nach den Annahmen nicht als Arbeitslohn zu behandeln.
Zahlungsweg: Kartenzahlung vom Geschäftskonto an die Rösterei; eine Rechnung weist 19 % Umsatzsteuer aus.

KontoErläuterungSollHaben
6643Sachaufmerksamkeit zum Geburtstag einer Mitarbeiterin netto.42,00
6643Sachaufmerksamkeit zur Geburt eines Kindes eines Mitarbeiters netto.42,00
6643Sachaufmerksamkeit zum zehnjährigen Dienstjubiläum netto.42,00
6643Sachaufmerksamkeit zur bestandenen Fortbildungsprüfung netto.42,00
1406Abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 168,00 € Nettoaufwendungen.31,92
1800Kartenzahlung für vier Geschenksets zu je 49,98 € brutto.199,92
Beispielbuchung: Monatliche Bankgebührenabrechnung: Zahlungsverkehr und Kontoführung

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH erhält die monatliche Abrechnung ihrer Hausbank. Belastet werden Kontoführung, eine SEPA-Sammelüberweisung, eine Eilüberweisung, die Jahresgebühr der Firmenkarte, Bargeldeinzahlung, ein Fremdwährungszahlungsentgelt sowie die Bearbeitung einer Rücklastschrift.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die ausgewiesenen Entgelte betreffen Leistungen im Einlagen-, Konto-, Zahlungs- und Überweisungsverkehr. Die Bank weist dafür keine Umsatzsteuer aus. Die GmbH ist im Übrigen regelbesteuert; für die vorliegende Abrechnung fällt mangels gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer keine Vorsteuer an.
Zahlungsweg: Automatische Belastung des Geschäftskontos gemäß monatlichem Kontoauszug.

KontoErläuterungSollHaben
6855Monatliche Kontoführungsgebühr.27,50
6855Gebühr für SEPA-Sammelüberweisung.18,00
6855Entgelt für Eilüberweisung.11,50
6855Jahresgebühr der Firmenkreditkarte.79,00
6855Gebühr für Bargeldeinzahlung.28,00
6855Fremdwährungszahlungsentgelt.46,75
6855Bearbeitungsentgelt für Rücklastschrift.15,25
1800Automatische Belastung des Geschäftskontos.226,00
Beispielbuchung: Dokumentenakkreditiv: Bankentgelte einer Importzahlung

Die fiktive Küstenhandel GmbH bezahlt eine Warensendung eines Schweizer Lieferanten über ein Dokumentenakkreditiv. Die Bank belastet für Eröffnung, Änderung, Dokumentenprüfung, SWIFT-Nachrichten, Korrespondenzbank, Zahlungsbestätigung, Inkassobearbeitung und Nachforschung eine zusammengefasste Gebührenabrechnung.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die Gebühren sind laut Bankabrechnung Entgelte für Einlagen-, Zahlungs-, Überweisungs- und Dokumentenakkreditivgeschäft; die Bank weist keine Umsatzsteuer aus. Die Warenrechnung, Einfuhrabgaben und Einfuhrumsatzsteuer werden in getrennten Buchungssätzen behandelt. Die GmbH ist im Übrigen regelbesteuert und vorsteuerabzugsberechtigt; aus dieser Bankabrechnung ergibt sich keine Vorsteuer.
Zahlungsweg: Automatische Belastung des Geschäftskontos auf Grundlage der Bankabrechnung zum Dokumentenakkreditiv.

KontoErläuterungSollHaben
6855Eröffnungsentgelt für das Dokumentenakkreditiv.94,00
6855Gebühr für die Akkreditivänderung.32,00
6855Prüfung der Versand- und Handelsdokumente.48,00
6855SWIFT-Nachrichten und Zahlungsavis.26,00
6855Entgelt der ausländischen Korrespondenzbank.18,00
6855Bestätigung der Akkreditivzahlung.36,00
6855Inkassobearbeitung der Handelsdokumente.51,00
6855Nachforschung und Abstimmung des Zahlungsstatus.15,00
1800Automatische Belastung des Geschäftskontos laut Bankabrechnung.320,00
Beispielbuchung: Kurzfristige Geräteanmietung: Werkstattausstattung mit Teilzahlung

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH mietet für einen befristeten Sonderauftrag bei der Geräteverleih Nord GmbH eine mobile Plattensäge, eine Kantenanleimmaschine, einen Staubabsauger und Transportgestelle. Der Vertrag enthält keine Kaufoption und keine wirtschaftlich relevante Übertragung von Chancen oder Risiken. Bei Rechnungseingang wird ein Teilbetrag überwiesen; der Rest bleibt auf Ziel.

Annahmen: Fiktiver Fall: Beide Unternehmen sind regelbesteuert und in Deutschland ansässig. Die Geräte werden ausschließlich betrieblich und nur für den vereinbarten Kurzzeitraum genutzt; die Mietentgelte sind daher laufender Aufwand und nicht zu aktivieren. Alle Positionen unterliegen 19 % Umsatzsteuer; die Mieterin ist zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt.
Zahlungsweg: SEPA-Teilzahlung von 1.505,50 € am Rechnungstag; offener Restbetrag gemäß Zahlungsziel 14 Tage.

KontoErläuterungSollHaben
6835Miete der mobilen Plattensäge netto.1.650,00
6835Miete der Kantenanleimmaschine netto.850,00
6835Miete des Staubabsaugers netto.450,00
6835Miete der Transportgestelle netto.500,00
1406Abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 3.450,00 € Mietentgelt.655,50
1800SEPA-Teilzahlung an den Geräteverleiher.1.505,50
3300Restliche Verbindlichkeit aus der Mietrechnung.2.600,00
Beispielbuchung: Krankengeldzuschüsse: Vertragliche Ergänzung zum Krankengeld

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH zahlt nach Ablauf der gesetzlichen Entgeltfortzahlung vier arbeitsunfähigen Mitarbeitenden vertraglich vereinbarte Krankengeldzuschüsse. Die Beträge ergeben sich aus den individuellen Ergänzungsberechnungen der Lohnbuchhaltung und werden gesammelt zum Monatsende ausgezahlt.

Annahmen: Fiktiver Fall: Der Tarifvertrag des Unternehmens sieht bei längerer Arbeitsunfähigkeit einen zeitlich begrenzten Zuschuss zum Krankengeld vor. Die Lohnbuchhaltung hat die lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung für jeden Einzelfall bereits vorgenommen; dieses Beispiel zeigt nur die daraus resultierende Aufwand- und Zahlungsbuchung. Es handelt sich nicht um eine U1-Erstattung der Krankenkasse. Umsatzsteuer und Vorsteuer fallen nicht an.
Zahlungsweg: SEPA-Sammelüberweisung vom Geschäftskonto an vier Mitarbeitende gemäß freigegebener Lohnliste.

KontoErläuterungSollHaben
6070Monatlicher Krankengeldzuschuss für Mitarbeiterin A laut Lohnliste.840,00
6070Monatlicher Krankengeldzuschuss für Mitarbeiter B laut Lohnliste.620,00
6070Monatlicher Krankengeldzuschuss für Mitarbeiterin C laut Lohnliste.490,00
6070Monatlicher Krankengeldzuschuss für Mitarbeiter D laut Lohnliste.350,00
1800SEPA-Sammelüberweisung der vier freigegebenen Zuschüsse.2.300,00
Beispielbuchung: Projektstart: Kommunikations-, Büro- und Fortbildungskosten

Die fiktive Werkform Innenausbau GmbH richtet ein Projektbüro für einen neuen Großauftrag ein. Im selben Abrechnungszeitraum entstehen Kosten für nachverfolgbare Kurierzustellungen, dienstliche Mobiltelefonie, Internetzugang, Büroverbrauchsmaterial und eine praxisorientierte Schulung der Projektleitung in digitaler Bauzeitenplanung.

Annahmen: Fiktiver Fall: Alle Leistungen und Gegenstände dienen ausschließlich betrieblichen Zwecken. Die Kurierleistungen sind keine umsatzsteuerbefreiten Universaldienstleistungen, sondern umsatzsteuerpflichtige Sendungen eines privaten Kurierdienstes. Telefon, Internet, Büroverbrauchsmaterial und die gewerbliche Software-Schulung unterliegen ebenfalls 19 % Umsatzsteuer. Die GmbH ist regelbesteuert und zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt; die Ausgaben sind laufender Aufwand und nicht zu aktivieren.
Zahlungsweg: Kartenzahlung vom Geschäftskonto; alle Einzelbelege werden mit der monatlichen Firmenkartenabrechnung ausgeglichen.

KontoErläuterungSollHaben
6800Nachverfolgte Kurierzustellung von Musterteilen netto.60,00
6800Kurierzustellung unterzeichneter Vertragsunterlagen netto.40,00
6800Versandgerechte Verpackungs- und Abholpauschale netto.20,00
6805Dienstliche Mobiltelefonie der Projektleitung netto.70,00
6805Datenoption für die Baustellenkommunikation netto.30,00
6810Internetanschluss des Projektbüros netto.150,00
6810Gesicherter Fernzugang für die Planungsplattform netto.50,00
6815Zeichen-, Druck- und Ablagematerial netto.210,00
6815Toner und beschreibbare Datenträger netto.90,00
6821Seminar zur digitalen Bauzeitenplanung netto.600,00
6821Praxisworkshop und Schulungsunterlagen netto.200,00
1406Abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 1.520,00 € Nettoaufwendungen.288,80
1800Kartenzahlung der monatlichen Firmenkartenabrechnung.1.808,80
Beispielbuchung: Jahresabrechnung Energie für die Fertigung

Die fiktive Nordwerk Präzisionstechnik GmbH erhält von der EnergieNetz Süd GmbH die Jahresabrechnung für eine CNC- und Montagehalle. Abgerechnet werden Strom für Maschinen, Prozessgas für die Wärmebehandlung, Kraftstoff für den Notstromgenerator sowie eine energiebezogene Leistungspreispauschale. Die Rechnung wird zunächst als Lieferantenverbindlichkeit erfasst und anschließend per SEPA-Lastschrift vom Geschäftskonto ausgeglichen.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die GmbH ist regelbesteuert, zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt und nutzt sämtliche Energieträger ausschließlich für die umsatzsteuerpflichtige Fertigung. Alle abgerechneten Positionen unterliegen 19 % Umsatzsteuer. Die Rechnung und der Kontoauszug liegen vor; es bestehen keine privaten Anteile und keine aktivierungspflichtigen Anschaffungen.
Zahlungsweg: SEPA-Lastschrift vom Geschäftskonto nach Erfassung der Lieferantenrechnung.

KontoErläuterungSollHaben
51901/2 Rechnung: Strom für CNC-Bearbeitungszentren und Montagearbeitsplätze netto.2.520,00
51901/2 Rechnung: Prozessgas für Wärmebehandlung und Oberflächenbearbeitung netto.1.260,00
51901/2 Rechnung: Dieselkraftstoff für den regelmäßig getesteten Notstromgenerator netto.720,00
51901/2 Rechnung: Energiebezogene Leistungspreis- und Netzbereitstellungspauschale netto.500,00
14061/2 Rechnung: Abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 5.000,00 € Energiekosten.950,00
33001/2 Rechnung: Bruttobetrag der Jahresabrechnung an den Energieversorger.5.950,00
33002/2 Zahlung: Ausgleich der Lieferantenverbindlichkeit per SEPA-Lastschrift.5.950,00
18002/2 Zahlung: Belastung des Geschäftskontos durch die SEPA-Lastschrift.5.950,00
Beispielbuchung: Fremdleistungen zur Abdeckung eines Fertigungsengpasses

Die fiktive HanseForm Metalltechnik GmbH deckt einen kurzfristigen Fertigungsengpass für einen Kundenauftrag durch eine Sammelbestellung bei der Formtec Service KG ab. Die externe Werkstatt übernimmt CNC-Nachbearbeitung, Wärmebehandlung, zerstörungsfreie Werkstoffprüfung und die Anpassung einer kundenspezifischen Spannvorrichtung. Nach dokumentierter Abnahme werden alle Leistungen sofort bezahlt.

Annahmen: Fiktiver Fall: Die GmbH ist regelbesteuert und zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt. Die Leistungen dienen ausschließlich der umsatzsteuerpflichtigen betrieblichen Fertigung; sie sind als laufende Fremdleistungen zu erfassen und führen nicht zu einem selbstständig nutzbaren, aktivierungspflichtigen Wirtschaftsgut. Sämtliche Rechnungspositionen unterliegen 19 % Umsatzsteuer.
Zahlungsweg: Sofortige SEPA-Überweisung vom Geschäftskonto nach elektronisch bestätigter Abnahme.

KontoErläuterungSollHaben
5900CNC-Nachbearbeitung kundenspezifischer Edelstahlbauteile netto.1.800,00
5900Wärmebehandlung und dokumentierte Härteprüfung der Bauteile netto.1.050,00
5900Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mit Prüfprotokoll netto.870,00
5900Anpassung einer vorhandenen Spannvorrichtung für den Kundenauftrag netto.780,00
1406Abziehbare Vorsteuer von 19 % auf 4.500,00 € Fremdleistungen.855,00
1800SEPA-Überweisung des Rechnungsbetrags nach bestätigter Abnahme.5.355,00
Erläuterung: #1800

Auf diesem Konto werden alle Bewegungen des betrieblichen Bankkontos erfasst. Es ist beim Kreditinstitut des Vertrauens eingerichtet und dient für Einzahlungen, Abhebungen und Überweisungen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein aktives Bestandskonto, welches in der Bilanz ausgewiesen wird, aber auch einen negativen Saldo aufweisen darf. Wenn ein Unternehmen mehrere Bankkonten hat, werden diese einzeln gebucht und ausgewiesen.

Erläuterung: KU

Die Zusatzfunktion KU (keine Umsatzsteuer) bewirkt, dass aus diesem Konto in keinem Falle Umsatzsteuer errechnet wird. Mit dieser Funktion sind sämtliche Finanzkonten belegt sowie alle Konten des Kontokorrentbereiches.

Erläuterung: F

Der Buchstabe F kennzeichnet Konten mit Funktionen , die mit der Umsatzsteuerrechnung nicht verbunden sind, zum Beispiel Saldenvortragskonten, oder nur steuernd in die Umsatzsteuerrechnung eingreifen, zum Beispiel Ausweis in der UStVA. Allen Konten, die mit einer Allgemeinen Funktion belegt sind, ist die Zusatzfunktion KU zugeordnet.

Konto: Bank in anderen Rahmen:
Zoom:

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s29

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s31

s32

s33

s34

s35

Programm-
Programm-
Bilanz-
1
Bilanz-
2
verbindung4)
verbindung4)
Posten2)
Umlaufvermögenskonten
Posten2)
Eigenkapitalkonten/
Abschluss-
Abschluss-
Fremdkapitalkonten
zweck4)
zweck4)
Kassenbestand, Bundesbankgut-
KU
2000-2308
M 235910)
haben, Guthaben bei Kreditinsti-
V
230910)
KU
2360-2368
tuten und Schecks
KU
2310-2318
M 236910)
V
231910)
KU
2370-2378
F 1550 Schecks
Kassenbestand,
KU
2320-2328
M 237910)
F 1600 Kasse
Bundesbankgut-
V
232910)
KU
2380-2388
haben, Guthaben
F 1610 Nebenkasse 1
KU
2330-2338
M 238910)
F 1620 Nebenkasse 2
bei Kreditinstitu-
V
233910)
KU
2390-2398
ten und Schecks
KU
2340-2348
M 239910)
V
234910)
KU
2400-2900
F 1700 Bank (Postbank)
Kassenbestand,
KU
2350-2358
KU
2908-2999
F 1710 Bank (Postbank 1)
Bundesbankgut-
haben, Guthaben
F 1720 Bank (Postbank 2)
Kapital
F 1730 Bank (Postbank 3)
bei Kreditinstitu-
F 1780 LZB-Guthaben
Eigenkapital
ten und Schecks
oder
F 1790 Bundesbankguthaben
Vollhafter/Einzelunternehmer
Verbindlichkeiten
F 1800 Bank
F 2000 Festkapital
gegenüber Kredit-
F 1810 Bank 1
F 2001 Festkapital22)
instituten
F 1820 Bank 2
-09
F 1830 Bank 3
F 2010 Variables Kapital
F 1840 Bank 4
F 2011 Variables Kapital22)
F 1850 Bank 5
-19
R 1889
Fremdkapital Vollhafter
1890 Finanzmittelanlagen im Rahmen
der kurzfristigen Finanzdisposition
F 2020 Gesellschafter-Darlehen
(nicht im Finanzmittelfonds enthal-
F 2021 Gesellschafter-Darlehen11)14)
ten)
-29
1895 Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten (nicht im Finanz-
Eigenkapital Einzelunterneh-
mittelfonds enthalten)
mer
Abgrenzungsposten
2030 (zur freien Verfügung)
-49
1900 Aktive Rechnungsabgrenzung
Rechnungsab-
SB
1920 Als Aufwand berücksichtigte Zölle
Eigenkapital Teilhafter
grenzungsposten
und Verbrauchsteuern auf Vorräte
F 2050 Kommandit-Kapital
SB
1930 Als Aufwand berücksichtigte
F 2051
Kommandit-Kapital11)14)
Umsatzsteuer auf Anzahlungen
-59
1940 Damnum/Disagio
F 2060 Verlustausgleichskonto
Aktive latente
HB
1950 Aktive latente Steuern
F 2061
Verlustausgleichskonto11)14)
Steuern
-69
Fremdkapital Teilhafter
F 2070 Gesellschafter-Darlehen
F 2071 Gesellschafter-Darlehen11)14)
-79
Eigenkapital (keine Abfrage)
2080 (zur freien Verfügung)11)
-99
Privat (Eigenkapital)
Vollhafter/Einzelunternehmer
F 2100 Privatentnahmen allgemein
F 2101 Privatentnahmen allgemein22)
-09
F 2110 Privatentnahmen allgemein
F 2111 Privatentnahmen allgemein22)
-19
F 2120 Privatentnahmen allgemein
F 2121 Privatentnahmen allgemein22)
-29
F 2130 Unentgeltliche Wertabgaben
F 2131 Unentgeltliche Wertabgaben22)
-39
F 2140 Unentgeltliche Wertabgaben
F 2141 Unentgeltliche Wertabgaben22)
-49
Seite 6
Art.-Nr. 11175
2019-01-01
Programm-
Bilanz-
9
verbindung
4)
Posten2)
Vortrags-, Kapital-, Korrektur- und
Abschluss-
statistische Konten
zweck4)
Statistische Konten für die
Erläuterungen zu den Kontenfunktionen:
Gewinnkorrektur nach § 60
Zusatzfunktionen (über einer Kontenklasse):
Abs. 2 EStDV
KU
Keine Errechnung der Umsatzsteuer möglich
V
Zusatzfunktion „Vorsteuer“
G
K
9984 Gewinnkorrektur nach § 60 Abs. 2
M
Zusatzfunktion „Umsatzsteuer“
HB
EStDV
- Erhöhung handelsrechtliches
Hauptfunktionen (vor einem Konto)
Ergebnis durch Habenbuchung
AV
Automatische Errechnung der Vorsteuer
- Minderung handelsrechtliches
AM
Automatische Errechnung der Umsatzsteuer
Ergebnis durch Sollbuchung
S
Sammelkonten
HB
9985 Gegenkonto zu 9984
F
Konten mit allgemeiner Funktion
R Diese Konten dürfen erst dann bebucht werden, wenn ihnen eine andere
Statistische Konten für Korrek-
Funktion zugeteilt wurde.
turbuchungen in der Überlei-
tungsrechnung
Hinweise zu den Konten sind durch Fußnoten gekennzeichnet:
1)
Konto für das Buchungsjahr 2019 neu eingeführt.
9986 Ergebnisverteilung auf Fremd-
2)
Bilanz- und GuV-Posten große Kapitalgesellschaft GuV-Gesamtkosten-
kapital
verfahren Tabelle S4004.
9987 Bilanzberichtigung
3)
Diese Konten können mit BU-Schlüssel 10 bebucht werden. Das EU-Land
9989 Gegenkonto zu 9986-9988
und der ausländische Steuersatz werden über das EU-Fenster eingegeben.
4)
Kontenbezogene Kennzeichnung der Programmverbindung in Rechnungs-
Statistische Konten für außer-
wesen-Programmen zu Umsatzsteuererklärung (U), Gewerbesteuer (G) und
gewöhnliche und aperiodische
Körperschaftsteuer (K).
Geschäftsvorfälle für Anhangs-
Da bei Erstellung des SKR-Formulars die Steuererklärungsformulare noch
angabe nach § 285 Nr. 31 und
nicht vorlagen, können sich Abweichungen zwischen den in der Pro-
Nr. 32 HGB
grammverbindung berücksichtigten Konten und den Programmverbin-
9990 Erträge von außergewöhnlicher
dungskennzeichen ergeben.
Größenordnung oder Bedeutung
Abschlusszweck:
9991 Erträge (aperiodisch)
HBÜ
Diese Konten sollten ausschließlich für die Handelsbilanz zur An-
9992 Erträge von außergewöhnlicher
wendung von BilMoG-Übergangsvorschriften gebucht werden.
Größenordnung oder Bedeutung
HB
Diese Konten sollten ausschließlich für die Handelsbilanz gebucht
(aperiodisch)
werden.
9993 Aufwendungen von außerge-
SB
Diese Konten sollten ausschließlich für die Steuerbilanz gebucht
wöhnlicher Größenordnung oder
werden.
Bedeutung
EÜR
Diese Konten sollten ausschließlich für die Gewinnermittlung nach
9994 Aufwendungen (aperiodisch)
§ 4 Abs. 3 EStG gebucht werden.
5)
Dieses Konto kann mit BU-Schlüssel 44 bebucht werden. Das EU-Land und
9995 Aufwendungen von außerge-
der ausländische Steuersatz werden über das EU-Fenster eingegeben.
wöhnlicher Größenordnung oder
6)
Das Konto gilt als Hauptkonto für Sachverhalte, die in diesen Kontenberei-
Bedeutung (aperiodisch)
chen nicht als spezieller Sachverhalt auf Einzelkonten dargestellt sind.
9998 Gegenkonto zu 9990-9997
7)
Diese Konten werden für die BWA-Form 10 sowie Branchen-BWA-Formen
mit statistischen Mengeneinheiten bebucht und wurden mit der Umrech-
Personenkonten
nungssperre, Funktion 18000, belegt.
10000
8)
Kontenbeschriftung in 2019 geändert.
Sollsalden:
9)
-69999 = Debitoren
An der Schnittstelle zu GewSt werden ab VAZ 2009 die Erträge zu 40 % als
Forderungen aus
steuerfrei und die Aufwendungen zu 40 % als nicht abziehbar behandelt.
Lieferungen und
An der Schnittstelle zur KSt werden die Erträge zu 100 % als steuerfrei und
Leistungen
die Aufwendungen zu 100 % als nicht abziehbar behandelt.
Siehe 3 Nr. 40, 3c EStG, § 8b KStG.
Habensalden:
10)
Diese Konten haben ab Buchungsjahr 2005 nicht mehr die Zusatzfunktion
Sonstige Verbind-
KU. Bitte verwenden Sie diese Konten nur noch in Verbindung mit einem
lichkeiten
Gegenkonto mit Geldkontenfunktion.
11)
Das Konto wird nur noch für Auswertungen mit Vorjahresvergleich benö-
Habensalden:
70000
tigt und wird im folgenden Jahr gelöscht.
Verbindlichkeiten
-99999 = Kreditoren
12)
frei
aus Lieferungen
13)
Das Konto wurde für die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG einge-
und Leistungen
führt.
Nach § 60 Abs. 4 EStDV ist bei einer Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3
Sollsalden:
EStG der Steuererklärung ein amtlich vorgeschriebener Vordruck beizufü-
Sonstige Vermö-
gen, Einnahmenüberschussrechnung -EÜR-.
14)
gensgegenstände
Ab dem Buchungsjahr 2019 dürfen die Konten nicht mehr bebucht wer-
den. Mehr Infos dazu finden Sie im Dokument 1000273.
15)
Das Konto wurde zur Aufteilung nach Steuersätzen am Jahresende einge-
richtet und sollte unterjährig nicht bebucht werden. Beachten Sie die
Buchungsregeln im Dokument 0906057.
16)
Das Konto wird in KSt nur bei Organgesellschaften berücksichtigt.
17)
Das Konto wird in Körperschaftsteuer ausschließlich in die Positionen
„Eigen-/Nennkapital zum Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres“
übernommen.
Seite 34
Art.-Nr. 11175
2019-01-01